Bitpanda erwirbt PSD2 Lizenz

Bitpanda bekommt die Lizenz
Bildquelle: Julius Silver, pixabay.com

Das Unternehmen teilte heute über einen Blogbeitrag mit, dass die österreichische Finanzmarktaufsicht die europaweit gültige Lizenz an Bitpanda verliehen hat. Die überarbeitete Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) wurde in Österreich bereits im Sommer 2018 gesetzlich umgesetzt und regelt in verschiedenen Stufen die Lizensierung von Zahlungsdienstleistern. Für das Unternehmen ist die Lizenz ein wichtiger Schritt, denn damit kann zukünftig das Geschäftsfeld erweitert werden.

Breites Angebot

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 1 Millionen Kunden und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Bitpanda bietet den Kauf und der Verkauf von insgesamt 25 Kryptowährungen an. Dazu gehören u.a. Bitcoin, Ethereum und Ripple. Mit einem Bitpanda Account können User außerdem die entsprechenden Kryptowährungen senden und empfangen. Zusätzlich können Kunden Britische Pfund, Euro, US-Dollar und Schweizer Franken einzahlen und auch auf das eigene Bankkonto auszahlen lassen. Auch sehr beliebt sind die Amazon-Gutscheine, die auf Bitpanda erworben werden können.

Keine konkreten Aussagen

Um welche neuen Produkte es sich genau handeln könnte bleibt immer noch offen. Bitpanda möchte gerne eine Brücke zwischen Kryptowährungen und Fiat schlagen. Tatsächlich dürfte die Lizenz aber auch dafür gebraucht werden, damit der bisherige Service weiter angeboten werden kann. So haben auch andere Unternehmen ebenfalls europaweit gültige Lizenzen, wenn auch nicht in Österreich ausgestellt. Sobald nämlich eine Konversion zu Fiat und dessen Ein- und Auszahlung angeboten wird, ist diese zwingend notwendig. So besitzt beispielweise Mothership ebenfalls Lizenzen, obwohl die Eröffnung der eignen Exchange noch aussteht.

Wie auch immer die Pläne der Österreicher aussehen, die neuen Produkte bzw. Features wurden für die kommenden Monate angekündigt. Man darf also gespannt sein, was Kunden und Interessenten künftig angeboten wird. Eine Erweiterung des Angebots ist in jedem Fall ein wichtiger Schritt für die Verbreitung von Kryptowährungen und ihren Handel in Europa.

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